Kerzenrohstoff Bienenwachs

Bienenwachs – Natur pur

Bienenwachs ist ursprünglich nicht wie vielfach angenommen gelblich, sondern weiss. Die weissen Wachsplättchen werden von den Honigbienen aus Wachsdrüsen ausgeschwitzt. Anschliessend wird das Wachs mit den Mundwerkzeugen geknetet. Dort bekommen die Plättchen ihre gelbe Farbe, da dort auch Propolis, Pollen, Drüsensekrete und den Naturfarbstoff Carotin hinzugefügt werden. 

Dieses edle Basismaterial wird einerseits in einer naturbelassenen hochwertigen Qualität zu Kerzen verarbeitet, also ein Wachs mit der typisch goldenen Farbe (Cera Flava); anderseits bieten wir die Bienenwachskerzen nun auch in gebleichter/gereinigter Qualität (Cera Alba) und in einem schönen, warmen Rotton an. 

Das Naturprodukt Bienenwachs kann farbliche Abweichungen aufweisen, ein typisches Merkmal für Authentizität des Produkts.

Honigbienen produzieren das Bienenwachs, um mit dieser natürlichen Bausubstanz ihre Waben zu erstellen. Auch  Bio-Imker verwenden heute sogenannte Mittelwände, die aus vorgefertigten Wachsplatten bestehen, um den Bienen die Arbeit des Wabenbaus zu erleichtern. Die Baubienen müssen die vorgeprägten Waben dann nur noch ausbauen, was natürlich erheblich einfacher für die Tiere ist. Frisch aus den Drüsen der Baubienen produziertes Bienenwachs ist - wie bereits erwähnt - nahezu farblos. Durch die rege Nutzung der Wabe durch die Honigbienen stellt sich die schöne Veränderung der Farbe ein. Erst, wenn die Tiere die Waben nutzen, wenn sie Pollen und Nektar in die Waben pressen, wird das Bauwachs mit der Zeit dunkler. 

Um Krankheiten vorzubeugen, werden ältere Waben entnommen. Bereits aus hygienischen Gründen ist es für den Imker sinnvoll, die Wachswaben im Laufe der Zeit zu erneuern. Verfärbte Waben werden dabei entfernt, eingeschmolzen und ausgefiltert. Das so gewonnene Bienenwachs wird anschliessend unter anderem für die Kerzenproduktion genutzt.

Reines Bienenwachs – ein Nebenerzeugnis der Honigbienen – hat auch in unserem Alltag einen hohen Nutz- und Stellenwert.
Seinen unverkennbaren betörenden Duft und die warmgelbe Farbe erhält es durch den Kontakt mit Pollen, Nektar und Honig.